Risikobewusstsein im Arbeitsalltag. Deine Stellschraube!

Fit im Beruf. Gestalte Deine Pause

Klar kommen! Umgang mit Suchtmitteln

Deine Haut

Neu im Job

Lärm

Brandverhütung & Erste Hilfe

stolpern - rutschen - stürzen

User oder Loser

sicher unterwegs

sitzen - heben - tragen

Gefahrstoffe

seit 1972

„Jugend will sich-er-leben”

Arbeiten und gesund bleiben. Das will doch eigentlich jeder. Damit der tägliche Job nicht auf die Knochen geht, muss man Bescheid wissen. Und zwar über alle möglichen Gefahren bei der Arbeit und darüber, wie man sich gegen sie schützen kann.

Aus diesem Grund werden die Themen „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz” auch im Unterricht der berufsbildenden Schulen behandelt.

Die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstützen die Schulen jährlich einmal mit der Aktion „Jugend will sich-er-leben”. Die Schulen bekommen zu einem bestimmten Thema, z. B. Lärm, Hautschutz oder Sitzen-Heben-Tragen, Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei in der Regel um eine Kombination von Filmbeiträgen auf DVD, Folien, Arbeits- und Infoblättern sowie ein ausführliches Unterrichtskonzept. Informativ und interessant aufbereitet.

Das Material behandelt das jeweilige Thema nicht nur fachbezogen, sondern berücksichtigt übergreifend alle Lebensbereiche wie Betrieb, Haushalt und Freizeit. Es kann somit ganz unterschiedlich in den Unterricht integriert werden.

 

Arbeitskreise für Sicherheit und Gesundheit / Prävention   
Adressen der Landesverbände

Veranstaltet und durchgeführt wird die Aktion „Jugend will sich-er-leben” von Arbeitskreisen, die bei den Landesverbänden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung angesiedelt sind.

Die Finanzierung der Arbeitskreise erfolgt durch die Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.

 

In den Arbeitskreisen arbeiten alle für die Arbeitssicherheit zuständigen Institutionen mit, also Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, die Sozial- und Kultusministerien der Bundesländer, aber auch Sicherheitsingenieure und Betriebsärzte.

Eine der Zielgruppen, auf die die Arbeitskreise sich besonders konzentrieren, sind junge, in das Arbeitsleben eintretende Menschen. Diese sind an Arbeitsunfällen in besonderem Maße und überdurchschnittlich beteiligt.

Dazu zwei Beispiele:

Von jährlich etwa 150.000 gemeldeten Unfällen mit Handmaschinen betreffen über 40 % Jugendliche im Alter bis 25 Jahre. Betrachten wir nur die schweren Unfälle, so stellt diese Zielgruppe mit etwa 20 % immer noch einen überproportionalen Anteil dar.

Jährlich verunglücken 90.000 Jugendliche im Alter von 18 bis 24 Jahren im Straßenverkehr, davon über 1.100 tödlich (Durchschnitt der letzten 5 Jahre). Auch hier hält die Altersgruppe, gemessen an der Gesamtbevölkerung, einen traurigen Rekord. Nicht nur aufgrund der Zuständigkeit der Berufsgenossenschaften für den Weg zur Arbeit ein Anlass, hier gezielt bei Jugendlichen zu intervenieren.

Mit der Aktion "Jugend will sich-er-leben" sprechen die Arbeitskreise jährlich etwa 800.000 Schülerinnen und Schüler in berufsbildenden Schulen an. Junge Menschen also, die sich unmittelbar am Beginn ihres Arbeitslebens befinden. Die Themen dieser jährlich stattfindenden Aktion sind stets branchen- und berufsübergreifend.

Es gibt eine Vielzahl von Themen, die beispielsweise folgende Bereiche aufgreifen:

  • Risikobewusstsein im Arbeitsalltag. Deine Stellschraube!
  • Fit im Beruf. Gestalte Deine Pause
  • Klar kommen! - Umgang mit Suchtmitteln
  • Hautschutz
  • - Neu im Job - sicher starten
  • Brandverhütung und Erste Hilfe
  • Sitzen, Heben, Tragen
  • Lärm
  • Stolpern, Rutschen, Stürzen
  • Gefahrstoffe
  • Sicherheit im Straßenverkehr
  • Informationen am Bildschirm richtig nutzen

Im Berufsschuljahr 2010/2011 steht das Thema „Risikobewusstsein im Arbeitsalltag. Deine Stellschraube!” im Mittelpunkt der Aktion.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Landesverbänden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
sind regionale Untergliederungen der DGUV (Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand) und haben im Wesentlichen gleiche Aufgaben.

Es gibt sechs regional zuständige Landesverbände:

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